Samstag, 20. Februar 2016

Fesseln abstreifen - oder - die Gedanken sind frei.









Ein scheues Wild die Gedanken sind.
Jag ihnen nach, sie fliehen geschwind.
Siehst du sie hellen Auges an, 
zutraulich wagen sie sich heran.
Ein stiller Wanderer kann sie zähmen, 
das Futter ihm aus der Hand zu nehmen.
Paul von Heyse

Liebe Grüße - Bente

Kommentare:

  1. Danke für den tiefsinnigen Sonntagmorgen.
    Aykas Leinenhaltrin

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  2. So, so...liebe Bente...heute mal nicht den Halsschmuck umgelegt...;-). LG Lotta.

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  3. Liebe Monika+Bente,
    euch beiden einen erholsamen und wunderschönen Sonntag. Mir gefällt es, wie Bente in der Baumdruse sitzt, toll... das Gedicht ist herrlich...
    Herzliche Grüsse, Sichtwiese

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  4. So haben die Caniden nichts zu verlieren, als ihre Fesseln. Sie haben eine Welt zu gewinnen - wenn sie sie nicht schon längst gewonnen haben (In Abwdl. Marx/Engels - Manifest)
    LG aus dem demokratischen Westfalen
    Michael

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  5. What a beautiful photo and poem, Bente!

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  6. “„Sie meinte, solang man das Schöne in der Natur immer noch sieht, so lange gibt es noch Hoffnung. Sie hat gesehen, wie die Jahreszeiten daran vorbei gegangen sind. sie hat gesehen, wie sie mit diesem Baum älter wird.“ „

    „Sie“ das ist Anne Frank. Der Baum ist der Kastanienbaum ...“auf den das Mädchen vom Dachfenster ihres Verstecks blickte.“
    Die Sätze sind Auszüge aus einem Artikel der FAS über Lea van Ackeren, einer 16jährigen Schülerin, die die Anne Frank spielt im neuen Film von Walid Nakschbandi -einem gebürtigen muslimischen Afghanen, der als Zwölfjähriger mit seiner Familie als Flüchtling nach Deutschland kam und dem die Lektüre des Tagebuchs der Anne Frank in den Jahren danach „unglaublich Hoffnung gegeben habe“
    (Der Film läuft am 3. März in den Kinos an)

    Die Einträge der letzten Tage haben mich sehr berührt- die Schönheit und die Melancholie der Landschaft im Nebel und im Frost, die Stille, verschlossene Häuser, verlassene Gegenstände und Bentes Lebenslust und Freiheit!!
    In Teilen des Artikels fand ich einen Teil meiner Gefühle gespiegelt.
    Liebe Sonntagsgrüße -Renate und Jule

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    1. Und noch am Ende glaubte Sie an das Gute im Menschen.

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    2. Herzlichen Dank - nun habe ich wieder was zum Nachdenken - und auch gleich neue Inspirationen.

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  7. Erst dachte ich, Bente macht jetzt Werbung für Hundehalsbänder die ja immer gerne auch über Zäune und Bäume gehängt werden. Dann war ich von diesen herrlichen Worten überrascht. Wunderbar...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  8. Einen lieben Gruß und ein Danke an Bente von Detlef, der Paul von Heyse noch nicht kannte.
    Schönes Bild! :-)

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  9. Ich fragte mich gerade, liebe Bente, wen du da entdeckt hast.
    Aber das Gedicht erklärt es uns wohl.

    Ein tolles Foto und auch die vom Nebel im post darunter sind einfach nur wunderschön, richtig stimmungsvoll.

    Liebe Grüße und euch noch einen schönen Restsonntag
    Christa

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  10. Na, in der Landschaft, in der du lebst und wetzt, ist doch kaum Hindernis vorhanden, woran die Gedanken abprallen, oder?

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  11. Liebe Bente,
    ein sehr hübsches nachdenkliches Bild von dir.
    Allerliebste Grüße an dich und an dein Frauchen.
    Manuela

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  12. So ganz anders....
    Seid herzlich gegrüßt!
    Astrid

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  13. Manchmal möchte man ja schon ganz gerne Gedanken lesen können, beim Mensch und beim Tier.
    Aber so wie es ist, ist es gut. Sonst wären sie ja nicht mehr frei.
    Dein Halsband ist bestimmt keine Fessel für dich, eher schmückendes Beiwerk....
    Liebe Grüße

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  14. Vielen Dank für eure Gedanken.

    Herzlichst- Monika mit Bente

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