Dienstag, 31. März 2015

Ostfriesland. Das Tief Niklas pustet uns ordentlich durch.

Wir müssen uns heute tüchtig gegen den Wind stemmen, sonst 
werden wir über die Wiese gepustet - und der Wind macht so einen Lärm,
als käme eine Armada an Lastzügen herangedonnert.

Viel Wasser kommt vom Himmel, dabei haben wir jetzt schon reichlich über.




Ideale Bedingungen für jeden Retriever habe ich in meinem Revier.




Hier kam kurz die Sonne durch und meine Leute haben ihre Kapuzen mal abgesetzt.




Ich glaube es schwimmen schon kleine Fische in meinen Pfützen.


Der Bursche bewegt ordentlich Wasser.

Bewegt werden auch meine Schmuckostereier im Vorgarten - 
der Wind schüttelt sie durch, zupft sie von den Ästen und treibt sie vor sich her - 
der Bursche ist mit dem Einfangen beschäftigt.


Liebe Grüße - Bente

Montag, 30. März 2015

Das Eichhörnchen - haltet es fest, es ist ein Räuber und hat es auf meine geliebten Meisenknödel abgesehen . . .



. . . hier will es fliehen - und es gelingt ihm auch - flink wie ein Wiesel war es wieder weg.


Was es getan hat?










































Das war natürlich nur möglich, weil ich nicht zu Hause war.



Der Buchfink schaut nur fassungslos zu . . . 


. . . und wirkt dann etwas traurig und ratlos.



























Ich bin derweil im Moor und renne vergnügt vor mich hin und ahne von alledem nichts.



Bis der Star aus meinem Garten aktiv wird und ins Moor fliegt 



und das Reh informiert, was los ist bei mir Zuhause - und das Reh die Information 



an den schnellsten der Hasen weitergibt 



ja, da ist natürlich sehr viel Zeit vergangen.



























Sofort nach Erhalt der Nachricht schalte ich in den vierten Schnellgang - aber kann den Dieb nicht mehr am Schwänzchen packen und ihm die Körner wieder rausschütteln - so ein Mist.



Liebe Grüße - Bente

Sonntag, 29. März 2015

Meine Christrose - sie ist etwas angefressen und sauer, weil wir hier so viel Regen und fiesen Wind haben - verständlich, denn sie hat nie ein schützendes Dach über ihren Blüten.








Ich genieße meine feste Bleibe, 
aber ebenso muss ich raus in die frische Luft und wetzen, was die Lunge hergibt,
aber ich habe ja auch robustes Fell und keinen zarten Blütenkranz auf den Rippen.


Liebe Grüße - Bente

Samstag, 28. März 2015

Ostfriesland - Nebel in meinem Moor - legt tröstend einen Mantel über die geschundene Natur, die abgeholzt wird.


 Neugierige Rehe erwarten uns aus sicherer Entfernung - ich bin am linken Bein des Frauchens.

Wir sind unterwegs in dem Bereich des Moores, der abgeholzt wird, in der Hoffnung, dass
der große Brachvogel sich dort stärker niederlässt als in den Jahren zuvor.

































Die filigranen Birken kommen freigestellt besonders gut zur Geltung.



Meine Trimmrollen bekommen heute keinen Besuch von mir. Oft liegen Rehe in ihrem Schutz.



Die Rehe futtern weiter, aber schauen auch immer mal wieder hoch.



Die schlanke Birken-Königin erwartet uns voraus.



Der Jägerstuhl steht nackt in der fast gänzlich abgeholzten großen Fläche - auch er wird noch fallen.



Eine Goldammer sitzt auf abgesägtem Geäst - nie vorher haben wir sie hier gesehen.



Ein Greifvogel ist auf der Suche nach einem guten Sitzplatz . . . 



. . . und wird auch fündig auf einem der urigen Weidepfähle, die noch stehen.



Von einer einst urigen und verwunschenen Gehölzhecke mit Baumbestand 
und natürlichem kleinen Graben, sind nur noch diese zwei Mahnmale übriggeblieben.



Von hier fällt dem unkundigen Betrachter wahrscheinlich gar nicht auf, was alles fehlt.



Ich rieche aber die Leere und spüre das Fremde, das in meiner Landschaft Einzug gehalten hat.


Schwere Räummaschinen sind hier durchgedonnert . . . 



. . . und was bei Sonnenschein kaum zu ertragen ist, das wird heute weichgespült . . . 



. . . und sieht beinahe friedlich aus . . . 



. . . nur hin und wieder liegt etwas quer und bringt die realen Gedanken wieder auf Kurs.




Der Bereich hinter mir war noch bis vor kurzem ein undurchdringliches Dickicht - 
nur Rehe, Hasen, Elfen und Feen kamen da durch und fanden Schutz vor der Wirklichkeit.



Gestern Abend haben wir nur zwei Bilder eingeklebt - das erste und das letzte -
heute, am Sonntag, haben wir nachgeklebt und nachgeschrieben 
und unseren Vormittagsgang in Bildern abgeschlossen.


Liebe Grüße - Bente

Freitag, 27. März 2015

In meinem Revier bin ich der einzige Airedale-Terrier . . .


. . . und wenn ich mal mit einem wetzen wollte, so müsste ich mir den selber basteln.



























Der hinter mir hat viel Ähnlichkeit mit mir . . . 




. . . diese hier sind mir zu moppelig . . . 



























. . . da bleibe ich lieber alleine auf meiner Wiese und wetze . . . 


 . . . und erkunde . . . 



























. . . und staune, was es alles gibt.


Liebe Grüße - Bente

Donnerstag, 26. März 2015

Dieser Morgen war kühl und sonnig und reich an Rehen.

Wenn Bente sich um ihr kleines Unternehmen kümmert, dann habe ich Zeit für meine Unternehmungen.


Ein Auge ist allerdings immer auf die Strubbelschnute gerichtet.










Der Fasan möchte auch mal mit auf das Bild.









































Ich liebe diese stillen Morgen über alles.

Viele Grüße - Monika