Mittwoch, 19. November 2014

Vom Frühsport, dem Hunger, der Ente und der Daune und dem künftigen Verzicht - bei Ente, Alster und Espresso.


Frühsport. Laufen am und neben dem Rad macht mächtig Hunger.



Ich habe den Pilz nicht angefressen, denn auf Gemüse mit Gemüse-Pampe hatte ich heute keine Lust - ich schlug vor, mal essen zu gehen.



Empfohlen hat man uns eine knusprige Ente. Sie wurde bestellt, obwohl das Frauchen kaum mal Fleisch ist - war auch lecker. Vorweg gab es ein Alster für meine Leute.


Am Tisch entwickelte sich ein Gespräch über die fantastischen Daunenjacken meines Frauchens - das endete beinahe mit Tränen, als das Frauchen erfuhr . . . 


. . . wie Daunen heute oft geerntet werden und für die verspeiste Ente hat sie sich nun auch geschämt. Jetzt gibt es keine neuen Entenbraten und Daunenjacken mehr.


Ich habe nicht alles verstanden - war vielleicht auch gut so - aber geschmeckt hat es mir.

Nach dem Essen gab es einen langen Spaziergang, damit wir auf andere Gedanken kamen - bessere.





























Liebe Grüße - Bente

Kommentare:

  1. Wollpullis gehen auch nicht mehr... Mir hat das Vorschaubild gereicht, um das Video dazu NICHT anzugucken.

    Wäre man doch besser Hund geworden, die haben wenigstens ihr eigenes Fell.

    LG Andrea und Linda

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    1. Liebe Andrea,
      geguckt habe ich auch nicht, aber nun gelesen - ich bin fassungslos.
      Also keine Wolle, keine Seide, keine Daunen - wollen wir noch mehr wissen - es wird sich nicht vermeiden lassen ...

      Hund?
      Aber nicht in einem Land wo du als Hund auf den Teller kommst, denn bis du da liegst hast du unerträgliches Leid - ich hätte beinahe gekotzt - ehrlich !

      Wir bleiben dennoch fröhlich - manchmal - irgendwie - Monika

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  2. Deine Bilder sind wieder ein wahrer Traum. Soooo schön!
    Herzlichst grüsst Dich Yvonne

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  3. Es kommt immer darauf an, wo die Ente herkommt...unter welchen Bedingungen sie gehalten wurde...usw....darauf sollte man achten...;-). LG Lotta.

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    1. Ja...du hast recht...es ist äußerst schwierig, dem Ursprung der Ware immer auf den Grund zu gehen...Wir haben hier in der Nähe eine Enten- und Gänsefarm...da kann man sich die Haltungsbedingungen persönlich ansehen...LG Lotta.

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  4. Ja, es ist schon schlimm, wenn man sich nicht nur überlegen muss was man isst, sondern auch was man überhaupt noch
    anziehen darf. Das muss doch eigentlich alles nicht sein. Schade, dass einem Lebewesen zur heutigen Zeit von vielen Kommerziellen so wenig Respekt gezollt wird.
    Lass dir die Ente nicht vergrämen, vielleicht hätte sie ja ein glückliches Dasein. Wie immer, wunderschöne Fotos.
    Liebe Grüße
    Gerda

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  5. Ach ich weiß auch nicht....
    Das Leben ist so komplex geworden und man kann sich doch nicht nur noch darum kümmern, was wo wie warum hergestellt wird. Einiges lässt sich vermeiden, anderes irgendwie nicht.
    Bei uns werden voraussichtlich bald keine Thüringer Bratwürste mehr auf dem Tisch stehen, aber das hat ausnahmsweise mal nichts mit der Tierhaltung zu tun....
    Bente, du hast es wirklich gut, dass nur Frauchen und Bursche solche Probleme lösen müssen.
    Liebe Grüße

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    1. Wie?
      Keine Thüringer - nun ist aber Notstand - die esse sogar ich soo gerne, obwohl soo selten Fleisch in mich kommt - na, der Dresdner Stollen bleibt ja noch - demnächst ...

      Liebste Grüße - Monika

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  6. We just love that first photo, Bente! Have a wonderful Thursday!

    Love ya lots♥
    Mitch and Molly

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  7. Du siehst auf dem letzten Bild so nachdenklich aus ... und nicht glücklich mit Deinen Gedanken. Es wird für Dich sicher auch weiterhin Knochen mit Sahne geben - keine Angst!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  8. Wieder super schön, möge dein Tag schön werden, Klaus

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  9. Hauptsache das Alsterwasser hat dann doch geschmeckt..Ich kann es verstehen, dass Deinem Frauchen der Appetit vergangen istt. Wenn die hübsche Gans zum Tisch gebracht werden würde, überhaupt alles Getier als lebend...wie schnell wären wir alle Vegetarier und Veganer...Schönen Gruß von Cosmee

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    1. ... das stimmt wohl, ich esse ja eh kaum tierische Produkte, aber hin und wieder ...

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  10. Auch ich denke immer öfter darüber nach, was ich noch esse, was ich noch kaufe und vor allem wo kommt es her. In meinem Kopf entstehen immer mehr Fragen und ich versuche bewußter durchs leben zu gehen. Auch wenn ich mir persönlich noch so vieles von meinem Konsumverhalten nicht verzeihen kann, denke ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Komisch, denn die Fotografie an meinem Umdenken nicht ganz unbeteiligt, weil ich mich ja von mal zu mal mehr in der Natur rumtreibe, mich über Tiere und Pflanzen informiere und all das mehr wertschätzen will.

    Ein nachdenklicher Beitrag von Dir und der Blick von Bente unterstützt diese Stimmung und wird sich so bei mir einbrennen und noch öfters an meinem "Bewußtsein" rütteln!

    Danke dafür und ganz liebe Grüße an Euch

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    1. Liebe Tati,
      fotografieren heißt auch bewusst durchs Leben gehen - ist bei mir auch so - und dann kommt auf einmal eine Info, die haut dich um...
      Das Bild von Bente wollte ich schon gelöscht haben, aber auf einmal passte es ...

      Liebste Grüße - Monika

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  11. Ich habe kein Problem, wenn ich weiß wie das Leben, der Tod und die Verarbeitung der Tiere gelaufen sind. Weniger und achtsamer konsumieren ist wohl die Antwort, wenn wir unser Leben nicht von Schuldgefühlen gebeutelt leben wollen. Die Bildgeschichte ist wie immer Klasse.

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  12. Nutztiere und ihre Behandlung bleiben ein schwieriges Thema.Nur gut, liebe Bente, dass ihr Hunde das gelassen seht.
    LG
    Nordlicht

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  13. Hallo Monika und Bente,

    da habt Ihr ein ganz ernstes Thema erwischt - da ist die Sensibilisierung teilweise noch sehr schwierig. Wenn ich überlege, als Kind hatte eine Großtante eine Hühnerfarm, Käfighaltung - da dürfte man eigentlich nicht dran denken, aber es war eine andere Zeit und niemanden hat es interessiert ^^ mich als Kind ehrlich auch nicht wirklich, aber es war nicht schön darin - wirklich nicht.

    Aber schon früher waren die Nutztiere kaum besser dran, wenn die Haltung auch (vielleicht) humaner war - wenn man jedoch die heute gesteigerten Bedarfe stillen möchte, was bei ca. 6 Milliarden Menschen schwer ist, dann kommt so etwas dabei heraus - Schade.

    Liebe Grüße und einen netten Abend
    Björn :)

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    1. *seufz*
      Ich dachte mal, dass unsere Volksvertreter da ein Auge drauf haben ... wie naiv.

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  14. Ich habe mal einen Bericht darüber gesehen, wie die Daunen geerntet werden... einfach nur grausam... seit dem gibt es bei uns auch keine Daunen mehr...

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. ... diese Thematik war völlig an mir vorbei gekommen - nun gut - ich habe mich wohl auch nicht um diese Info bemüht, weil ich gar nicht auf den Gedanken gekommen bin wie es so schrecklich laufen könnte....

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  15. Leider haben wir Menschen nur gelernt aus allem Geld zu machen und das Leben der Tiere nicht zu achten….Ein trauriges Kapitel, dass mir auch den Appetit nimmt….

    Ich nehme den Espresso…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. ... das ist wohl so - alles muss Geld bringen ...

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  16. @ Alle

    Ihr habt euch nicht verschrecken lassen - Danke dafür - es ist schön, dass ihr da seid!

    Liebe Grüße - Monika

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